Ehemalige Synagoge in Hundsbach
Untergasse 9, 55621 Hundsbach
7.557347, 49.725632
Die Entstehung der jüdischen Gemeinde Hundsbach geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. Am 26. August 1881 wurde ein Gebäude als Synagoge eingeweiht, nachdem das Nachbargebäude, die ursprüngliche Synagoge, einem Feuer zum Opfer gefallen war. Das Synagogengebäude (sowie das Schulgebäude und der Hofraum) wurde bereits am 7. Juli 1930 für 2.400 Reichsmark an einen Landwirt namens Frenger verkauft. Dies dürfte vermultich auch der Grund dafür sein, dass das Gebäude während des Novemberpogroms unversehrt geblieben ist. Nach 1945 fungierte die ehemalige Synagoge als Raiffeisenlager, bevor das Gebäude 1987 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Nach den Restaurationsarbeiten in den 1990er Jahren wurde die ehemalige Synagoge als Wohnhaus verwendet.