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Ehemalige Synagoge in Wallhalben und Oberhausen

Am Felseneck , 66917 Wallhalben

7.521108, 49.316698

In Wallhalben gab es bereits seit dem 18. Jahrhundert einen Betsaal. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Oberhausen für die beiden jüdischen Gemeinden ebenjenen Ortes sowie Wallhalbens eine Synagoge eingerichtet. Der älteste Nachweis stammt vom September 1859. Das Gebäude selbst stammt aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts und wurde im 19. Jahrhundert von der jüdischen Gemeinde erworben. Im Jahr 1882 wurde ein hinter dem Synagogengebäude befindlicher Brunnen als offizieller Gemeindebrunnen ausgebaut, von dem die jüdische Gemeinde das Recht behielt, Wasser für ihre Mikwe abzuleiten. Das Gebäude wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Leuten geschändet und teils zerstört. Es blieb jedoch erhalten, bis es nach der Deportation der letzten jüdischen Einwohner:innen im Jahr 1941 schließlich abgerissen wurde.