Ehemalige Synagoge Westerburg
Wilhelmsstraße 4, 56457 Westerburg
7.974804, 50.564198
Bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts lebten Juden in Westerburg. 1824 wurde eine erste Synagoge in Westerburg eingeweiht, die jedoch im Laufe der Jahre baufällig und deshalb abgerissen wurde. Man entschied sich für einen Neubau, den man 1919 fertigstellen und eingeweihen konnte. Während des Novemberpogroms 1938 sind Fenster und Einrichtungsgegenstände der Synagoge zerstört worden. Die jüdische Gemeinde wurde daraufhin gezwungen, für die Kosten der Reparatur aufzukommen, bevor die Synagoge am 25. März 1939 an die Stadt Westerburg verkauft werden musste. Das Gebäude wurde nach 1945 an Privatleute verkauft und von diesen zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Rundbogenfenster sowie die links und rechts neben dem Eingang befindlichen Okuli erinnern noch an die Vergangenheit des Gebäudes.