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Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 1 Mémorial de la Déportation

Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 2 Plaque Mémorial de la Déportation

Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 3 Plaque Place Ons Jongen

Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 4 Plaque Quai des Déportés

Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 5 quais de la gare dHollerich

Théo Di Nino_434527_assignsubmission_file_Photo 6 la gare dHollerich

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Gedenkstätte der Deportation Bahnhof Hollerich

Rue de la Déportation 3a, 1415 Luxemburg Stadt

6.120475, 49.595542

Vom 6. Oktober 1941 bis August 1944 diente der Bahnhof Luxemburg Hollerich als Sammelstelle für die Deportation der Luxemburger Juden, der Zwangsrekrutierten und der zur Umsiedlung bestimmten Luxemburger. Nachdem die Nationalsozialisten das neutrale Luxemburg überfallen und besetzt hatten, war es ihnen ein Anliegen, die sog. „Germanisierung“ Luxemburgs voranzutreiben. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden Luxemburger Familien zur Umsiedelung gezwungen. Dies sollte die Menschen „entwurzeln“ und mögliche Widerstandsnester entkontextualisieren. Gleichzeitig sollten Luxembuger als Soldaten im sich stetig ausweitenden Krieg dienen. Zuletzt machte die Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten auch in Bezug auf die Luxemburger Juden keinen Halt. Der Bahnhof in Hollerich kann somit als Erinnerungsort für drei Opfergruppen gelten. Im Jahr 1975 wurde das „Monument aux Morts“ eingeweiht, das an diese drei Gruppen erinnert. Die am 29. Mai 1996 eingeweihte Gedenkstätte besteht aus einem Denkmal, einem Museum mit einer ständigen Ausstellung, einem kleinen Filmarchiv und einer Bibliothek.

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