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Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in Brauneberg

Moselweinstraße 145, 54472 Brauneberg

6.987255, 49.909406

Die Entstehung der jüdischen Gemeinde Brauneberg geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. Eine Synagoge wurde im 19. Jahrhundert eingerichtet. Während des Novemberpogroms ist die Synagoge durch auswärtige SA-Männern geplündert und zerstört worden. Nur die enge Bebauung der Nachbargebäude hinderte die Nationalsozialisten daran, die Synagoge anzuzünden. Nachdem das Gebäude nach 1945 zunächst als Scheune genutzt worden war, wurde es in den 1990er Jahren umfassend renoviert, auch die äußere Fassade ist wiederhergestellt worden. Heute dient das Gebäude als Café. Die Inschrift auf der Gedenktafel lautet : „Im Gedenken an die jüdischen Mitbürger der Gemeinde Dusemond – Brauneberg. In diesem Haus befand sich die jüdische Synagoge, die in der Reichspogromnacht 1938 zerstört wurde“.

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