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Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in Obermoschel

Synagogenstraße 1, 67823 Obermoschel

7.771609, 49.727395

Die Entstehung der jüdischen Gemeinde Obermoschel geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. 1844 wurde an der Stelle eines vormaligen Betsaales eine Synagoge erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die beim Novemberpogrom geschändete Synagoge als Lager für französische Kriegsgefangene und Ostarbeiter genutzt. Nach dem Restitutionsverfahren 1951 ging das Gebäude in den Besitz der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz über, die es als Abstellraum verwendete. In den Jahren 1972-1973 (nach den Informationen auf der Gedenktafel im Jahr 1975) wurde das Gebäude an Privatleute verkauft, die es zu einem Wohnhaus umbauten. Die Gedenktafel enthält den Text: „Hier stand die Synagoge der jüdischen Gemeinde Obermoschel, 1841 erbaut. Am 9. November 1938 wurde sie im Verlauf der Reichspogromnacht geschändet und als Gebetshaus nicht mehr genutzt, 1975 verkauft und zum Wohnhaus umgebaut“.