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Gedenktafel für die jüdischen Bürger aus Lösnich, die 1941-1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurden

Kreuzung der Hauptstraße und der Herrengasse , 54492 Lösnich

7.044749, 49.973713

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Lösnich geht bis ins 19. Jahrhundert zurück, wobei die erste jüdische Familie bereits 1745 in Lösnich lebte. Im Jahr 1933 gab es in Lösnich aufgrund des Boykotts und der zunehmenden Entrechtung nur 11 Jüdinnen und Juden, aber erst im Jahr 1936 verließen die letzten jüdischen Einwohner Lösnich. Fünf von ihnen wurden in Konzentrationslagern ermordet. Die Gedenktafel wurde auf Initiative von Marie-Luise Conen, die in Lösnich geboren und aufgewachsen ist, eingeweiht. An drei Einweihungen nahmen die Nachfahren der NS-Opfer, die aus der ganzen Welt anreisten, teil. Die Gedenktafel erinnert an fünf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die trotz der Flucht aus Lösnich später aus anderen Städten deportiert und in Konzentrationslagern ermordet wurden. Die Inschrift auf der Gedenktafel lautet: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg. M. Ghandi. Zum Gedenken an die jüdischen Bürger, die von Nationalsozialisten 1941-1945 ermordet wurden: Josef (Joube) Kaufmann 1883-1941 Caroline Kaufmann 1880-1942 Mathilde Schömann geb. Klein 1876-1942 Josef Schömann 1870-1942 Marianne Schömann geb. Adler 1870-1942.“

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