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Kriegerdenkmal Haller

Rue Henerecht , 6370 Haller

6.281472, 49.819797

Das Denkmal befindet sich an der Kreuzung der Rue des Romains mit der Rue Henerecht.

Das Kriegerdenkmal in Haller erinnert an die Bewohner*innen des Ortes, die während dem Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen oder seitdem vermisst werden. Neben dem Denkmal befindet sich eine weitere Gedenktafel, die an die amerikanischen Befreier der 5. US-Infanterieidivision erinnert. Viele von ihnen hatten den Ort im Zuge der Ardennenoffensive im Dezember 1944 verteidigt und ihr Leben gelassen.

Am 10. Mai 1940 wurde Luxemburg im Zuge des Westfeldzuges von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die Besatzungszeit hielt bis zur Befreiung Luxemburgs durch die US-Armee im September 1944 an. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Luxemburg nach Polen die zweithöchste Opferzahl des Zweiten Weltkrieges zu beklagen. Insgesamt starben 5.703 Luxemburger während des Krieges, was 1,9 Prozent der damaligen Bevölkerung ausmachte. Fast jede luxemburgische Familie hatte Opfer zu beklagen, seien es beispielsweise Soldaten, die ab 1942 von der deutschen Besatzungsmacht zwangsrekrutiert wurden oder auf alliierter Seite kämpften, politisch und rassistisch Verfolgte, die deportiert und ermordet wurden, oder Zivilisten gewesen, die während der Kriegshandlungen, vor allem während der Ardennenoffensive, umgekommen sind. In vielen Ortschaften lassen sich Gedenktafeln oder Denkmäler finden, die an die Opfer des Krieges und die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern.

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