Mahnmal für die ehemalige Synagoge Kaiserslautern
Synagogenplatz , 67655 Kaiserslautern
7.774461, 49.444405
Eine jüdische Gemeinde bestand in Kaiserslautern bereits im Mittelalter. Nach 1815 nahm die Anzahl jüdischer Menschen in Kaiserslautern derartig zu, dass 1848/49 die erste Synagoge Kaiserslauterns erbaut und bis zum Jahr 1886 genutzt wurde. In diesem Jahr wurde nämlich die neue Synagoge in Kaiserslautern fertiggestellt und eingeweiht. Im August 1938 wurde die jüdische Gemeinde gezwungen, das Gebäude an die Stadt zu veräußern, die es anschließend sprengte. Ab 1980 stand bis 2002 auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge zunächst ein Gedenkstein. Im Zuge der Neugestaltung des Platzes ab dem Jahr 2002 entstand dort ein Mahnmal zum Gedenken an die jüdischen Opfer in Kaiserslautern. Zwei rund sieben Meter hohe Mauerfragmente des ehemaligen Nordseitenportals, welches nach der Sprengung tagelang stehen geblieben war, wurden wiederaufgebaut. An der Innenseite der Fragmente sind die Namen der 192 Lauterer Holocaust-Opfer lesen.