Gedächtniskapelle an der Josefskirche in Esch

Die Gedächtniskapelle bei der Josefskirche wurde 1947 eingeweiht und gedenkt den Opfern der Pfarrei, die während dem Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen. Hier befinden sich auf zwei Tafeln die Namen der Opfer sowie eine lateinische Inschrift.

Am 10. Mai 1940 wurde Luxemburg im Zuge des Westfeldzuges von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die Besatzungszeit hielt bis zur Befreiung Luxemburgs durch die US-Armee im September 1944 an. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Luxemburg nach Polen die zweithöchste Opferzahl des Zweiten Weltkrieges zu beklagen. Insgesamt starben 5.703 Luxemburger während des Krieges, was 1,9 Prozent der damaligen Bevölkerung ausmachte. Fast jede luxemburgische Familie hatte Opfer zu beklagen, seien es beispielsweise Soldaten, die ab 1942 von der deutschen Besatzungsmacht zwangsrekrutiert wurden oder auf alliierter Seite kämpften, politisch und rassistisch Verfolgte, die deportiert und ermordet wurden, oder Zivilisten gewesen, die während der Kriegshandlungen, vor allem während der Ardennenoffensive, umgekommen sind. In vielen Ortschaften lassen sich Gedenktafeln oder Denkmäler finden, die an die Opfer des Krieges und die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern.

Funktion

Anderer Ort

Seit

1947

Funktion

Denkmal

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Erinnerungsort

Rue de l'Église 20

4106 Esch an der Alzette

5.982467, 49.497653

Die Gedächtniskapelle befindet sich in der Kirche.

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